FALLSTUDIEN/NEW BUSINESS - 14.05.2026, 14:27 Uhr
Barrierefreie Verpackungen gewinnen zunehmend an Bedeutung – sowohl aus gesellschaftlicher als auch aus regulatorischer Sicht. Tastbare Kennzeichnungen wie Braille-Schrift erleichtern Menschen mit Sehbeeinträchtigungen die sichere Nutzung von Produkten und schaffen gleichzeitig mehr Orientierung im Alltag.

Für die Umsetzung von Blindenschrift auf Verpackungen und Etiketten kommen je nach Anwendung unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Entscheidend sind dabei Material, Produktionsprozess und die gewünschte Haptik.
Beim TecScreen-Verfahren wird die Braille-Schrift direkt per Siebdruck auf das Etikett aufgebracht. Durch den gezielten Auftrag spezieller Lack- oder Farbschichten entstehen präzise definierte Punkte mit dauerhaft spürbarer Höhe.
Das Verfahren eignet sich besonders für:

Neben gedruckten Lösungen kann Blindenschrift auch direkt in Verpackungen integriert werden. Hierfür kommen speziell gefertigte Präge- und Stanzbleche zum Einsatz, mit denen die Braille-Punkte dauerhaft in das Material eingeprägt werden.
Dieses Verfahren wird vor allem bei:
Damit Braille-Schrift zuverlässig tastbar bleibt, müssen bestimmte technische Vorgaben eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem: definierte Punktabstände, gleichmäßige Punkthöhen, ausreichender Kontrast und klare Platzierung. Auch Materialstärke, Lackierungen und Verformungseigenschaften der Verpackung spielen bei der Umsetzung eine wichtige Rolle.
Barrierefreie Verpackungen sind heute weit mehr als eine technische Zusatzanforderung. Sie verbessern die Nutzerfreundlichkeit, unterstützen gesetzeskonforme Kennzeichnung und tragen zu einer inklusiveren Markenkommunikation bei.
Durch die Siebdrucklösungen für Etiketten und geprägter Braille-Schrift auf Verpackungen lassen sich unterschiedliche Anforderungen flexibel umsetzen – von kleinen Produktserien bis hin zu industriellen Verpackungsprozessen.
Braille auf Verpackungen und Etiketten: Barrierefreie Kennzeichnung
Besonders bei Produkten mit sensiblen Informationen spielt eine klar wahrnehmbare Kennzeichnung eine wichtige Rolle:
- Lebensmittel mit Allergenhinweisen
- Kosmetika
- Haushaltsreiniger und chemische Produkte mit Gefahrstoffen
- Pharma- und Gesundheitsprodukte

Zwei Verfahren für tastbare Braille-Kennzeichnung
Für die Umsetzung von Blindenschrift auf Verpackungen und Etiketten kommen je nach Anwendung unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Entscheidend sind dabei Material, Produktionsprozess und die gewünschte Haptik.
Braille auf Etiketten mit TecScreen
Beim TecScreen-Verfahren wird die Braille-Schrift direkt per Siebdruck auf das Etikett aufgebracht. Durch den gezielten Auftrag spezieller Lack- oder Farbschichten entstehen präzise definierte Punkte mit dauerhaft spürbarer Höhe.
Das Verfahren eignet sich besonders für:
- Selbstklebeetiketten
- Flexible Verpackungen
- Nachträgliche Kennzeichnung bestehender Verpackungen

Direkt geprägte Braille-Schrift auf Verpackungen
Neben gedruckten Lösungen kann Blindenschrift auch direkt in Verpackungen integriert werden. Hierfür kommen speziell gefertigte Präge- und Stanzbleche zum Einsatz, mit denen die Braille-Punkte dauerhaft in das Material eingeprägt werden.
Dieses Verfahren wird vor allem bei:
- Faltschachteln
- Kartonverpackungen
- Kosmetikverpackungen
- Pharma- und Lebensmittelverpackungen
Anforderungen an Braille-Kennzeichnungen
Damit Braille-Schrift zuverlässig tastbar bleibt, müssen bestimmte technische Vorgaben eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem: definierte Punktabstände, gleichmäßige Punkthöhen, ausreichender Kontrast und klare Platzierung. Auch Materialstärke, Lackierungen und Verformungseigenschaften der Verpackung spielen bei der Umsetzung eine wichtige Rolle.
Barrierefreie Verpackungen sind heute weit mehr als eine technische Zusatzanforderung. Sie verbessern die Nutzerfreundlichkeit, unterstützen gesetzeskonforme Kennzeichnung und tragen zu einer inklusiveren Markenkommunikation bei.
Durch die Siebdrucklösungen für Etiketten und geprägter Braille-Schrift auf Verpackungen lassen sich unterschiedliche Anforderungen flexibel umsetzen – von kleinen Produktserien bis hin zu industriellen Verpackungsprozessen.
Weitere Informationen: https://www.kocher-beck.de

