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Spot Effects



Spot Effects ermöglicht die Veredelung einzelner Bild- oder Schriftelemente, die man nicht nur sehen, sondern auch fühlen kann.

Wie funktioniert das Verfahren?


Mithilfe einer partiellen Lackierung wird bei einzelnen Bild- oder Schriftelementen eine feine Zusatzstruktur aufgetragen. Je nach Betrachtungswinkel auf diese Oberflächenstruktur wird das Licht unterschiedlich gebrochen. Es entsteht hierdurch ein dreidimensionaler Kippeffekt mit dem einzelne Buchstaben, Buchtitel oder Firmenlogos akzentuiert werden können.
Zurzeit gibt es neun Standardlösungen für die unterschiedlichsten Strukturen. Darüber hinaus kann der Kippeffekt durch die Definition eigener Strukturen individuell gestaltet werden. Da dies jedoch einiges an Erfahrung erfordert, sollte man in diesem Fall auf die Beratung des Dienstleisters zurückgreifen.

Was sind die Vorteile des Verfahrens?


Diese Art von Kippeffekten ließ sich bislang nur mit der aufwändigeren Methode des Microembossings, einer Mischung aus Plan- und Strukturprägung, erzielen. Dabei wird mithilfe eines Spezialwerkzeugs feinste Oberflächenverformungen der Prägefolie vorgenommen. Spot Effects lässt sich im Gegensatz dazu ohne zusätzlichen Aufwand punktuell genau aufbringen.
Um zusätzliche, neue Effekte zu erzeugen, bietet sich die Kombination mit eingefärbten bzw. Silberlacken sowie die Verwendung unterschiedlicher Untergrunde an, die wie bei allen Lackanwendungen kaum ein Problem darstellt. Vor allem bei folienkaschierten Materialien entfaltet sich die Wirkung am besten.
Aufgrund der sehr speziellen Struktur, der ungewöhnlichen Haptik und der individuellen Gestaltungsweise kann Spot Effects zudem als Sicherheitsmerkmal verwendet werden, denn Kopien lassen sich nur mit hohem Aufwand erzeugen.

Was sollte beachtet werden?


Zwar eignen sich grundsätzlich alle Papiersorten, doch sollte bei ungestrichenem Papier auf jeden Fall vorher eine Bemusterung stattfinden. Zudem ist eine absolute Planlage der Bogen unabdinglich. Ist der Rand nicht ausreichend, kann es außerdem zur Wellenbildung kommen. Mindestens 1 cm Rand wird empfohlen, der Greifrand sollte 1,5 cm betragen. Der technisch bedingte Ausschuss beträgt ca. 5-10 %.
Für die Weiterverarbeitung gilt, dass die Lackflächen nicht in den Bereichen von Nutungen, Rillungen, Schneidlinien, etc. auftreten dürfen. Die Lacke sind nicht verkleb- oder bedruckbar.

Für welche Art von Anwendungen ist das Verfahren geeignet?


Die Veredelung mit Spot Effects ist vor allem für Schriftzüge und gestalterische Merkmale geeignet, die ins Auge fallen sollen. Dazu zählen grundsätzlich Labels und Logos. Bei hochwertigen Printprodukten wie Pressemappen oder Imagebroschüren, Visitenkarten und diverse Präsentationsprodukten, aber auch bei Verpackungen, kann hiermit schnell Aufmerksamkeit erzeugt werden.

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